Thema

 

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1. Mahnung

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2. Mahnung

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ANNEX Kassenwart

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Aufnahmeantrag 1

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Aufnahmeantrag 2

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Das gerichtliche Mahnverfahren

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Mahnverfahren Übersicht


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Hinweise zum Vordruck


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MB Vortrag von Frau Nixdorf

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Internetseite

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Themenseminare „Rechnungsstellung und Forderungseinzug“

Mit dem Thema „Rechnungsstellung und Forderungseinzug“ hatte der Vorstand des Landesverbandes den richtigen Riecher. Über zweihundert Teilnehmer an fünf Seminaren zu diesem Thema zeigen das große Interesse der Vereinsvorstände.
Im KGV Rosenhain (BV Lehrte) trafen sich die Vertreter aus den Bezirksverbänden aus Celle, Holzminden, Lehrte und Wolfsburg. Referent Achim Lampe (Schatzmeister des LNG) ging als erstes darauf ein, dass bereits bei Neuverpachtung eines Gartens ein gesundes Augenmaß und eine Risikoabwägung bei der Aufnahme von neuen Pächtern anzuraten ist. Schon hier ist es möglich, eventuelle spätere „faule Eier“ gar nicht erst im Verein aufzunehmen.

Rechnung, Zahlungserinnerung und Mahnung

Bei der Erstellung von Rechnungen ging Lampe darauf ein, welche Punkte eine Rechnung enthalten sollte. Wichtig ist hier die Klarheit der Rechnung. Der Rechnungsempfänger muss nachvollziehen können wofür er wie viel zu zahlen hat. Lampe dazu: „Je detaillierter und klarer Ihre Rechnung sich darstellt, umso weniger Rückfragen und Missverständnisse wird es geben.“
Eine Zahlungserinnerung nach nicht erfolgter Zahlung der Rechnung ist nicht unbedingt erforderlich und auch nicht zwingend erforderlich. Sie ist sozusagen eine humane Vorstufe der Mahnung.
Wenn die Zahlungserinnerung nicht gefruchtet hat, ist es dann in der gebotenen Frist notwendig dem säumigen Zahler eine Mahnung zukommen zu lassen. Wie viele Mahnungen zu schreiben sind steht nirgends geschrieben, es reicht bereits nach nicht erfüllter 1. Mahnung weitere Schritte in Richtung gerichtlichem Mahnverfahren einzuleiten.
Lampe gab aber auch zu bedenken, dass bevor man schwere Geschütze auffährt, oft das Gespräch mit dem säumigen Zahler zum Erfolg führt. Hier gibt es die Möglichkeiten der Stundung oder der Vereinbarung von Ratenzahlungen. Wichtig hier ist allerdings, dass solche Vereinbarungen schriftlich und mit genauen Terminangaben erstellt werden.
Zum Ende seines Referates wies Lampe noch auf die genaue Weitergabe und Abrechnung von Strom- und Wasserpreisen hin. Der von den Versorgungsbetrieben berechnete Preis für Strom beziehungsweise Wasser muss auch in unveränderter Höhe mit den Gartenpächtern abgerechnet werden. Die eventuellen Strom- oder Wasserverluste  müssen über Umlagen verrechnet werden.

Gerichtliches Mahnverfahren

„Drei Voraussetzungen müssen gegeben sein. Es muss eine Geldforderung im Raume stehen. Diese Geldforderung muss fällig sein und es muss eine schriftliche Mahnung zugestellt worden sein.“ Mit diesen Worten begann Referent Hans-Jörg Kefeder (Präsident des LNG) seinen Teil des Seminares.

Für das Mahnverfahren bedarf es eines Formulars welches per Hand (Formular ist im Schreibwarengeschäft erhältlich) oder am PC per Internet aus zu füllen ist. Dieses Formular ist für Mahnverfahren in Niedersachsen immer an das Amtsgericht in Uelzen zu senden. Beim Amtsgericht Uelzen wird der Mahnantrag formell geprüft und es wird eine Katalog Nummer für das Mahnverfahren vergeben.
Sollte das Formular formelle Fehler enthalten erhält man ein „Monierschreiben“. In diesem wird der Antragsteller auf eventuelle Formfehler aufmerksam gemacht. Wenn alles formell in Ordnung ist, erhält der Antragsteller eine Kostenrechnung. Nach Zahlung der Rechnung erfolgt die Zustellung an den Antragsgegner. Hierüber wird der Antragssteller informiert.

Wie fülle ich einen Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides aus?

Diese Frage wurde nach einem schmackhaftem Mittagessen, zubereitet von Dieter Hammer (Vorsitzender KGV Rosenhain) und seiner Crew, beantwortet. Zuvor stellte Peter Heinze, Vorsitzender BV Lehrte, kurz den BV Lehrte und den gastgebenden Verein Rosenhain vor.
Kefeder zeigte dann an Hand eines Beispieles, wie das Ausfüllen eines Mahnbescheides im Internet zu handhaben ist. Jeder Schritt wird hier ausführlich erläutert. Fehler werden sofort am Rand in gelber Schrift moniert. Wichtig ist, dass man den Erlass des Mahnbescheides ausdruckt und anschließend auch seine Unterschrift darunter setzt. Danach kann der Antrag dem Amtsgericht Uelzen zugesandt werden.
Nach dem Ausflug ins Internet ging Kefeder noch auf einige Besonderheiten zum Mahnwesen und der eventuellen Zwangsvollstreckung ein.

B.B.

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2013-Mahnwesen-Lehrte-010

Die Teilnehmer des Seminares „Rechnungsstellung und Forderungseinzug“ in Lehrte mit Referent Hans-Jörg Kefeder (3. v.r.) und „Smutje“ Dieter Hammer (mit Kochschürze).

Die Referenten Achim Lampe und Hans-Jörg Kefeder bei der Absprache über die  Reihenfolge der Seminarthemen.

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