Silberauszeichnung mit Sonderpreis vergoldet

 Wathlinger Kleingärtner räumen in Berlin beim Bundeswettbewerb Preise ab

Torsten Harms sah sich in seiner Politik bestätigt. Mit dem sozialen Pilotprojekt eines Jugend-, Sport- und Generationenpark, in den auch die Kleingartenanlage eingebettet ist, hat seine 4800-Seelengemeinde einen der mit 2000 Euro dotierten Sonderpreise gewonnen, und damit Vereine aus Berlin, Hamburg und anderen deutschen Großstädten übertrumpft.

 Freudestrahlend nahm der Bürgermeister zusammen mit dem Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Wolfgang Grube, dem Vereinsvorsitzenden Georg Hellwich, Celles Bezirksvorsitzenden Udo Thiel und LNG-Präsident Hans-Jörg Kefeder die Auszeichnung im Berliner Palais am Funkturm entgegen.

 Zusätzlich gab es für ihn und den Kleingärtnerverein Wathlingen die Auszeichnung in Silber. Damit waren sie Niedersachsens erfolgreichste Teilnehmer am Wettbewerb 2010 Gärten im Städtebau.

 Mit einem Reisebus waren die Gartenfreunde nach Berlin gereist. Dort trafen sie auf dem Vorstand des Landesverbandes Niedersächsischer Gartenfreunde, der sie im Wettbewerb tatkräftig unterstützt hatte.

 Spannung bis zum Schluss

 Die Spannung im Festsaal war groß. Nach einer vorzüglichen Tanzeinlage der Deutschen Schreberjugend, zeichneten der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Rainer Bomba und der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde, Dr. Achim Friedrich, die 28 teilnehmenden Städte / Kommunen und ihre Vereine aus, und sie begannen mit A.

 Da hieß es für die Wathlingen lange warten und so manche Bronzemedaille und auch Gold wurden vergebe, bevor es kurz vor Schluss hieß: Silber für Wathlingen.

 Aber damit war es nicht genug. Für ihr Projekt erhielten sie einen der mit einer Geldprämie dotierten Sonderpreise und vergoldeten damit sozusagen ihre Auszeichnung.

 Die Wathlinger hatten sich vor eineinhalb Jahren zur Teilnahme am vorgeschalteten Landeswettbewerb erst in letzter Minute entschieden, mussten von ihrem Bezirksvorsitzenden zunächst überzeugt werden. Sie hatten Bedenken, ob sie gegen die „Großen“ im Bundesgebiet bestehen könnten.

 Dann aber hatten sie sich mächtig ins Zeug gelegt und zunächst den Landeswettbewerb für sich entschieden. Damit war der Weg frei und alle Teilnehmer waren sich am Schluss einig, Berlin ist nicht nur eine Reise wert, es lohnt sich auch! J.R.

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