Megatrend Grün

Pressewarte tagten im FlorAtrium

 

Wenn Pressewarte aktiv werden, dann geht es häufig um die Verbreitung interessanter und guter Nachrichten. Damit das Interesse der Leser geweckt wird, muss der Presswart die Spielregeln der Pressearbeit kennen.

Diese Erfahrung machten die Pressewarte der dem Landesverband Niedersächsischer Gartenfreunde (LNG) angeschlossenen Bezirke und Vereine während ihrer Schulung im FlorAtrium der Bremer Gartenfreunde.

„Der Wurm muss dem Fisch schmecken.“ Mit diesen Worten begrüßte LNG-Vize Joachim Roemer die Teilnehmer aus Niedersachsen und Gäste aus dem Landesverband der Gartenfreunde Bremen (LV Bremen). „Das gilt für jeden Beitrag, auch in der Verbandszeitschrift Gartenfreund des LNG.“

Gartenfreund im Trend der Zeit

Im Mantelteil der Verbandszeitschrift sowie dem Regionalteil Niedersachsen mit den Verbands- und Vereinsnachrichten, erfährt der Leser jeden Monat aktuelles und wissenswertes aus den Themenbereichen Garten und Verbandsarbeit.

Oliver Wächter, Geschäftsführer im Verlag W. Wächter wusste viel Gutes über den Gartenfreund zu berichten.

"Nach Sport und Kochen sind jetzt Grün und Garten der neue Trend. Damit liegen auch die Zeitschriften aus diesem Bereich in der Gunst der Leser weit vorn." Die Vielzahl der Ausgaben in den Auslagen der Verkaufsstellen überlässt dem Kunden die Qual der Wahl. Da ist es ein hervorragendes Ergebnis, dass der Gartenfreund mit über 235.000 Exemplaren die 5-stärkste Zeitschrift ist. Diese Zahl wurde von der IVW - Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. ermittelt, einer sehr strengen unabhängigen Kontrollinstanz.

Dass auch der Leser gute Noten vergibt, ergab die letzte Leserumfrage. Besonders die Fachbeiträge haben Spitzenwerte ergeben. Aber auch die Zeit, die jeder Leser mit dem Gartenfreund verbringt, ist im Vergleich zu anderen Zeitungen sehr hoch.

„Das liegt“, so Oliver Wächter, „an dem sehr ausgewogenen Verhältnis zwischen Text und Bildern der einzelnen Beiträge. Im Gegensatz zu bilderreichen Hochglanzbroschüren wollen wir die Leser informieren. Die Beiträge im Gartenfreund sollen praxisbezogen, informativ und anschaulich sein.“

Nachrichten – interessant und neu

„Wichtig für eine gute Zeitschrift ist, dass die Inhalte für den Leser relevant sind. Nachrichten müssen interessant und neu sein. Das gilt nicht nur für die Fachbeiträge sondern genauso für die Verbands- und Vereinsnachrichten“, betonte Wächter.

Die Pressewarte sollen daher darauf achten, dass auch die Nachrichten aus den Vereinen das Interesse der Leser weckt. Dazu ist es wichtig, dass das Besondere aus den Versammlungen oder Vereinfesten herausgestellt wird. Es ist nicht wichtig, dass ein Sommerfest durchgeführt wurde, sondern, was auf diesem Fest stattgefunden hat, was die Besucher erlebt haben.

Verbandsnachrichten – Wissenswertes aus dem LNG

Über die Verbandsnachrichten im Gartenfreund referierte Joachim Roemer, der gemeinsam mit Brigitte Stecker und Burkhard Balkenhol für den Regionalteil Niedersachsen verantwortlich ist.

„In den Verbandsnachrichten informieren wir über die Arbeit im Landesvorstand und besondere Aktivitäten in den Bezirken. Wir berichten über die Verbandspolitik, Treffen mit Vertretern der Landesregierung oder der Kommunen, über die Versammlungen, Seminar, Jubiläen, besondere Ehrungen,  und vieles mehr. Wichtig sind Kooperationen, so zum Norddeutschen Rundfunk,  zum Park der Gärten und zur niedersächsischen Gartenakademie.“

Ein Bild sagt mehr

Einen wichtigen Anteil im Gartenfreund haben Bilder. Wichtig ist, dass die Motive interessant und die Qualität gut sind. Joachim Roemer erläuterte dazu Beispiele, worauf der Fotograf achten muss.

Dazu gehören ein passender Hintergrund, Personen, die in die Kamera blicken, eine gute Beleuchtung und eine ausreichende Bildgröße bei digitalen Bildern. Fehler, die immer wieder gemacht werden sind, dass der Fotograf zu weit weg steht, nicht wartet bis alle zu Fotografierenden ruhig stehen oder der Raum zu dunkel ist. Auch werden häufig mit einem Handy aufgenommene Fotos eingereicht, die für einen Druck nicht geeignet sind.

Kurz und bündig

Über die Bearbeitung der Vereinsnachrichten berichtete LNG-Schriftführer Burkhard Balkenhol. „Die Termine kommen zuerst, dann die Nachrichten“, betonte er. „Häufig wird geschrieben, dass der Jahres- und der Kassenbericht vorgetragen wurden. Das ist selbstverständlich und muss nicht geschrieben werden. Auch der gesamte Bericht kann nicht abgedruckt werden. Ein paar der wichtigsten Themen reichen aus.“

Achten sollen die Pressewarte auf eine einheitliche Schreibweise, besonders bei Abkürzungen und auf die Angabe von Vor- und Nachnamen. Das gilt besonders auch bei den Familiennachrichten, wenn bei Hochzeiten beide Eheleute genannt werden.

Die wichtigsten Informationen zur Pressearbeit hat die Redaktion in einem LNG-Intern zusammengestellt, der von der Internetseite des LNG (www.gartenfreunde-niedersachsen.de) herunter geladen werden kann.

Dank den Bremer Gartenfreunden

Ein besonderer Dank geht an die Bremer Gartenfreunde, die für das Seminar ihr FlorAtrium zur Verfügung gestellt hatten. Dietmar Klepatz, Geschäftsführer des LV Bremen, konnte mit Stolz das Verbandshaus mit den Außenanlagen vorstellen, in der sich nicht nur die Geschäftsstelle befindet und Seminare stattfinden. Das FlorAtrium ist zugleich eine Bildungsstätte zu allen gartenrelevanten Themen. Hartmut Clement, Fachberater des Landesverbandes, zeigte den Seminarteilnehmern, warum das FlorAtrium bei Besuchern so beliebt ist. „Hier sehen sie alles zum Obst- und Gemüseanbau, zum integrierten Pflanzenschutz; erfahren wissenswertes zu Bienen, zu Nützlingen im Garten, zur Düngung und zur Kompostierung. Sie können sich Hoch- und Kraterbeete anschauen, zum Baumschnitt beraten lassen. Für Schulklassen, Erwachsenengruppen und andere Interessierte bietet der LV Bremen im FlorAtrium Lehrgänge und Seminare an, in denen nicht nur theoretisches, sondern auch praktisches Wissen vermittelt wird.

Der Gang durch die Anlage überzeugte alle Seminarteilnehmer, dass die Bremer Gartenfreunde hier ein besonderes Kleinod besitzen, das jederzeit einen Besuch Wert ist.

J.R.

 

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